Tipps zur Antragstellung

Die Suche nach finanzieller Unterstützung für ein Projekt ist mit viel Zeit und Arbeit verbunden. Soll sie nicht vergebens sein, kommt es auf die richtige Strategie an.

Ziel: Suchanfragen, die nicht im Papierkorb landen

Geschätzte 90 Prozent der Förderanfragen bei Stiftungen landen im Papierkorb. Die Gründe: Das Projekt passt nicht zu Konzept und Strategie der Stiftung, die Planung des Projektes ist mangelhaft oder es überzeugt die Stiftung nicht.

Doch Scheitern muss nicht sein. Tausende gemeinnützige Aktionen, Institutionen und einzelne Personen werden jährlich von Stiftungen unterstützt, viele Projekte werden durch Stiftungen gar erst möglich. Und andersherum betrachtet: Nicht nur viele Projekte sind dank Stiftungen erfolgreich, auch Stiftungen brauchen Projekte zum Erfolg. Ihr Ziel ist das Erreichen des in der Satzung festgeschriebenen Stiftungszwecks. Rufen sie dafür nicht eigene Projekte ins Leben, brauchen sie Menschen und Organisationen, die sich für die von ihnen fokussierten Ziele engagieren und die sie dabei unterstützen können.

Sie sind also auf dem Weg, zu einem der wichtigsten Partner einer Stiftung zu werden. Sechs Schritte gilt es auf diesem zu gehen:

  1. Das richtige Selbstbild: Wer bin ich und was will ich?
  2. Das richtige Fremdbild: Was machen eigentlich Stiftungen?
  3. Die richtige Suche: Wie finde ich Stiftungen überhaupt?
  4. Das richtige Finden: Welche Stiftung passt zu mir?
  5. Die richtigen Worte: Wie schreibe ich einen Förderantrag?
  6. Die richtigen Taten: Abgeschickt – und dann?